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Steile, wolkenverhangene Küste bei Seixal auf Madeira mit Atlantik und Hafenmole

Kanaren Kreuzfahrt mit AIDAcosma: Vier Inseln, viel Wind und noch mehr Meer

Ein Reisebericht von

Hi, ich bin Jenny Wienands vom Reiseclub Dortmund. Dieses Mal durfte ich eine abwechslungsreiche Kanaren Kreuzfahrt mit AIDAcosma erleben. Von Gran Canaria führte die Route nach Madeira, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote – mit einer gemütlichen Balkonkabine, entspannten Seetagen und jeder Menge Möglichkeiten, die Inseln individuell zu entdecken.

Dabei zeigte sich schnell: Auf den Kanaren kann das Wetter durchaus wechselhaft werden. Mal schien die Sonne, mal kam der Regen quer und gelegentlich übernahm der Wind kurzerhand die Reiseleitung. Doch genau diese Mischung machte die Kreuzfahrt besonders. Mit Mietwagen, Regenjacke und einer gewissen Bereitschaft zur Planänderung entstanden wunderbare Urlaubsmomente zwischen schroffen Vulkanlandschaften, weißen Städten, Naturpools und windumtosten Stränden.

In diesem Reisebericht nehme ich Sie mit zu meinen schönsten Erlebnissen an Land und an Bord. Dazu gibt es persönliche Tipps für Ihre eigene Kreuzfahrt und die Antwort auf die wichtige Frage, warum ein nicht ganz perfekter Wettertag manchmal die beste Urlaubsgeschichte liefert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Meine Erwartungen an die Kanaren Kreuzfahrt
  2. Die Anreise nach Gran Canaria
  3. Mein schwimmendes Zuhause: die AIDAcosma
  4. Meine Top 5 Ausflugs-Highlights
  5. Mein absoluter Geheimtipp
  6. Die Story meines Urlaubs
  7. Mein Fazit

Meine Erwartungen an die Kanaren Kreuzfahrt – unterwegs für den Reiseclub Dortmund

Eine Kreuzfahrt durch die Kanaren ist für mich die ideale Kombination aus Entspannung und Entdeckung. Einerseits wollte ich die Annehmlichkeiten der AIDAcosma genießen, morgens mit Meerblick aufwachen und an den Seetagen einfach einmal nichts planen müssen. Andererseits war mir wichtig, die einzelnen Inseln möglichst flexibel und auf eigene Faust kennenzulernen.

Besonders gespannt war ich auf Madeira. Die grüne Atlantikinsel stand mit ihrer wilden Nordküste, Santana und Funchal weit oben auf meiner Wunschliste. Auch Fuerteventura reizte mich mit seinen langen Stränden und den Dünen bei Corralejo. Teneriffa und Lanzarote kannte ich bereits als vielseitige Reiseziele, doch von einem Kreuzfahrtschiff aus erlebt man die Inseln noch einmal aus einer anderen Perspektive.

Meine Erwartungen an die Kanaren Kreuzfahrt mit Madeira und Fuerteventura waren entsprechend hoch: abwechslungsreiche Landschaften, gutes Essen, entspannte Stunden an Bord und genügend Zeit für eigene Ausflüge. Gleichzeitig freute ich mich auf die Seetage, denn sie bieten die seltene Gelegenheit, einfach einmal auf den Atlantik zu schauen und dabei keinerlei schlechtes Gewissen wegen eines leeren Terminkalenders zu haben.

Was ich nicht fest eingeplant hatte, war das wechselhafte Wetter. Aber Reisen wäre schließlich langweilig, wenn immer alles exakt nach Plan liefe. Und so wurde aus einer klassischen Kreuzfahrt eine kleine Lektion in Flexibilität – mit ziemlich schöner Aussicht.

AIDAcosma Kanaren Kreuzfahrt ab Gran Canaria: die Anreise

Unsere Reise begann mit dem Flug zum Flughafen Gran Canaria, dessen Flughafenkürzel LPA lautet. Von dort ging es weiter zum Hafen und zur Einschiffung auf die AIDAcosma. Schon beim ersten Blick auf das Schiff stellte sich dieses besondere Kreuzfahrtgefühl ein: Koffer abgeben, einchecken und kurz darauf steht man an Bord, während der Alltag irgendwo zwischen Terminal und Gangway zurückbleibt.

AIDAcosma liegt während der Kanaren Kreuzfahrt am Hafenterminal
Beim ersten Blick auf die AIDAcosma begann der Urlaub endgültig.

Nachdem ich meine Balkonkabine bezogen hatte, startete zunächst eine kleine Erkundungstour über das Schiff. Bei der Größe der AIDAcosma kann man in den ersten Stunden durchaus das Gefühl bekommen, versehentlich einen Orientierungslauf gebucht zu haben. Doch die wichtigsten Wege – Kabine, Restaurants, Pooldeck und Abendunterhaltung – waren schnell gefunden.

Der Balkon wurde direkt zu einem meiner Lieblingsplätze. Hier konnte ich in Ruhe auf das Meer schauen, die Hafeneinfahrten beobachten und morgens erst einmal feststellen, vor welcher Insel wir gerade lagen. Gerade auf einer Route mit mehreren Seetagen ist dieser private Außenbereich ein großer Vorteil.

Nachdem die Sicherheitsübung erledigt war, konnte die Reise beginnen. Das Auslaufen aus Gran Canaria war der perfekte Auftakt: frische Atlantikluft, ein Getränk in der Hand und die Vorfreude auf vier sehr unterschiedliche Inseln.

Meine AIDAcosma Erfahrungen mit Balkonkabine und Bordleben

Die Balkonkabine war während der Reise mein gemütlicher Rückzugsort. Sie bot ausreichend Platz und vor allem die Möglichkeit, jederzeit frische Seeluft und Meerblick zu genießen. Ob am frühen Morgen, vor dem Abendessen oder nach einem langen Landgang: Ein paar ruhige Minuten auf dem eigenen Balkon wirken auf einer Kreuzfahrt manchmal besser als jeder Wecker – und deutlich freundlicher.

Erholung an den Seetagen

Die Seetage habe ich sehr genossen. Nach den intensiveren Ausflügen waren sie ideal, um auszuschlafen, gemütlich zu frühstücken und Zeit auf dem Pooldeck zu verbringen. Bei stärkerem Wind lohnte es sich, gezielt nach einem geschützten Bereich zu suchen. Dort konnte man die Sonne genießen, während es nur wenige Meter weiter ordentlich pfiff.

Genau diese Mischung gefiel mir: An manchen Tagen warteten neue Landschaften und längere Mietwagenfahrten, an anderen musste die wichtigste Entscheidung des Vormittags lediglich zwischen Liegestuhl und Frühstücksverlängerung getroffen werden.

Restaurants, Shows und Abendunterhaltung

Kulinarisch bot die AIDAcosma viel Abwechslung. Besonders schön war das letzte Abendessen im Restaurant Mamma Mia. Ein entspanntes italienisches Essen ist schließlich eine ziemlich gute Methode, um sich langsam vom Urlaubsmodus zu verabschieden.

Am Abend standen Shows und unterschiedliche Unterhaltungsangebote auf dem Programm. Eines meiner persönlichen Erlebnisse war die Silent Party. Dabei tanzen alle mit Kopfhörern zu verschiedenen Musikkanälen. Von außen sieht das leicht merkwürdig aus, macht aber erstaunlich viel Spaß – besonders dann, wenn mehrere Menschen begeistert mitsingen, allerdings nicht zum selben Lied.

Meine Top 5 Ausflugs-Highlights auf der Kanaren Kreuzfahrt mit AIDAcosma

1. Die wilde Nordküste von Madeira rund um Seixal

Auf Madeira entschieden wir uns für einen Mietwagen. So konnten wir unsere Route flexibel gestalten und unabhängig von festen Ausflugszeiten unterwegs sein. Unser erstes großes Ziel war Seixal an der Nordküste.

Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die Landschaft wurde immer grüner, die Berge steiler und die Wolken hingen teilweise so tief über den Hängen, als wollten sie selbst einen kurzen Zwischenstopp einlegen. An der Küste trafen schwarze Vulkanfelsen auf den Atlantik, während Nebelschleier über den Berghängen lagen.

Vulkanischer Naturpool bei Seixal auf Madeira vor schwarzer Felsküste und Atlantikwellen
Vulkanfelsen, Naturpool und Atlantikwellen an Madeiras Nordküste.

Besonders eindrucksvoll waren die vulkanisch geprägten Badebereiche. Das ruhige Wasser im Vordergrund und die kraftvollen Atlantikwellen hinter den Felsen bildeten einen spannenden Kontrast. Auch ohne ins Wasser zu gehen, lohnt es sich, hier etwas Zeit einzuplanen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Die Nordküste zeigte Madeira von seiner dramatischen Seite: rau, grün und ein wenig geheimnisvoll. Für mich war Seixal einer der landschaftlichen Höhepunkte der gesamten Reise. Eine leichte Regenjacke sollte dabei immer griffbereit sein, denn die Wolken wechseln an der Küste gelegentlich schneller die Richtung als man selbst.

2. Santana, Funchal und die typischen Häuser Madeiras

Von Seixal führte unsere Mietwagenroute weiter nach Santana. Bekannt ist der Ort vor allem für seine traditionellen, strohgedeckten Häuser, die Casas Típicas. Mit ihren weißen Fassaden, kräftig roten Türen und blauen Fensterrahmen wirken sie beinahe wie aus einem Bilderbuch.

Traditionelles strohgedecktes Haus mit roter Tür in Santana auf Madeira
Die farbenfrohen Casas Típicas gehören zu den bekanntesten Motiven Madeiras.

Natürlich sind die Häuser ein beliebtes Fotomotiv. Trotzdem lohnt es sich, nicht nur schnell ein Bild zu machen, sondern sich die Details anzusehen. Die steilen Dächer, kleinen Gärten und leuchtenden Farben erzählen viel über die traditionelle Bauweise und das ländliche Madeira.

Später ging es nach Funchal. Dort besuchten wir den Markt und schlenderten durch die Stadt. Zwischen Marktständen, Gassen und Hafenpromenade zeigte sich Madeira noch einmal von einer ganz anderen Seite. Zum Programm gehörte außerdem ein Abstecher zur Ronaldo-Statue – für Fußballfans fast Pflicht, für alle anderen immerhin eine gute Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto.

Diese Kombination machte den Mietwagentag besonders abwechslungsreich: morgens wilde Küste, mittags traditionelle Architektur und später städtisches Leben in Funchal. Genau für solche Tage lohnt sich ein Mietwagen, denn man kann das Tempo selbst bestimmen und spontan dort länger bleiben, wo es einem besonders gut gefällt.

3. Santa Cruz de Tenerife und das Auditorio

Auf Teneriffa hielten wir den Landgang bewusst etwas ruhiger. Vom Hafen aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Auditorio de Tenerife. Das markante Gebäude ist schon von Weitem zu erkennen und gehört zu den auffälligsten Fotomotiven von Santa Cruz.

Bunter Santa-Cruz-Schriftzug zwischen Palmen in Santa Cruz de Tenerife
Der farbenfrohe Schriftzug begrüßt Besucher in Santa Cruz de Tenerife.

Die geschwungene Architektur des Auditoriums wirkt aus jeder Perspektive ein wenig anders. Besonders bei blauem Himmel bildet das helle Gebäude einen starken Kontrast zum dunklen Boden und zur Küstenlandschaft. Auch ohne eine Veranstaltung zu besuchen, ist der Spaziergang zum Auditorio lohnenswert.

Weiße geschwungene Fassade des Auditorio de Tenerife unter blauem Himmel
Das Auditorio de Tenerife ist das architektonische Wahrzeichen von Santa Cruz.

Anschließend bummelten wir durch die Innenstadt. Santa Cruz eignet sich gut für einen entspannten Landgang, wenn man keine lange Inselrundfahrt unternehmen möchte. Man kann durch die Straßen schlendern, eine Pause in einem Café einlegen und ohne Zeitdruck zum Schiff zurückkehren.

Gerade auf einer Kreuzfahrt muss schließlich nicht jeder Tag bis zur letzten Minute mit Programmpunkten gefüllt sein. Manchmal ist es angenehm, sich treiben zu lassen und eine Stadt auf unkomplizierte Weise zu entdecken. Teneriffa war deshalb für mich der perfekte Gegenpol zum umfangreichen Mietwagenausflug auf Madeira.

4. Fuerteventura zwischen Jandia, Corralejo und Atlantikwind

Auch auf Fuerteventura hatten wir einen Mietwagen reserviert. Zunächst ging es in Richtung Jandia. Dort wollten wir an der Promenade entlanglaufen und etwas Zeit am Meer verbringen. Das Wetter hatte jedoch eigene Vorstellungen: Es regnete und der Himmel wirkte deutlich weniger nach Strandtag als erhofft.

Statt uns darüber zu ärgern, suchten wir uns ein schönes Plätzchen zum Mittagessen. Ein warmer und trockener Tisch kann bei Regen überraschend schnell zum Ausflugs-Highlight werden. Nach der Pause ging es weiter, denn auf Fuerteventura verändert sich das Wetter häufig schon nach wenigen Kilometern.

Später besuchten wir die Dünenlandschaft bei Corralejo. Helle Sandflächen, das kräftige Blau des Meeres und die karge Vulkanlandschaft im Hintergrund sorgten für einen eindrucksvollen Anblick. Der starke Wind passte hier perfekt zur Umgebung – besonders für die Kitesurfer, die über das Wasser sausten und spektakulär über die Wellen sprangen.

Kitesurfer springt vor der Küste von Corralejo auf Fuerteventura über die Wellen
Bei Corralejo wurde der kräftige Wind zur perfekten Bühne für die Kitesurfer.

Unterwegs begegnete uns außerdem ein neugieriges Atlashörnchen, das sich offenbar bestens mit fotobegeisterten Urlaubern auskannte. Niedlich war es ohne Frage. Wildlebende Tiere sollte man dennoch nicht füttern und am besten mit etwas Abstand beobachten.

Neugieriges Atlashörnchen auf Fuerteventura steht aufrecht auf sandigem Boden
Ein neugieriges Atlashörnchen sorgte für eine tierische Begegnung am Wegesrand.

5. Lanzarote, Arrecife und ein windgeschützter Platz an Bord

Auf Lanzarote machte der starke Wind längeren Ausflugsplänen einen deutlichen Strich durch die Rechnung. Statt einer großen Inselrunde entschieden wir uns deshalb für einen kurzen Stadtrundgang durch Arrecife.

Weiße Häuser und blaue Brücken an der Hafenpromenade von Arrecife auf Lanzarote
Weiße Häuser, dunkler Lavastein und blaue Akzente prägen das Stadtbild von Arrecife.

Die weißen Häuser, dunklen Vulkansteine und blauen Elemente entlang des Wassers sorgten für typisch kanarische Kontraste. Nach dem Spaziergang legten wir eine gemütliche Pause in einem Café ein. Auch das gehört für mich zum Reisen: nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern zwischendurch sitzen, schauen und das Inselleben vorbeiziehen lassen.

Zurück auf der AIDAcosma suchten wir uns einen windgeschützten Platz auf dem Pooldeck. Das war an diesem Tag die deutlich angenehmere Entscheidung. Während es in den offenen Bereichen kräftig wehte, ließ sich die Zeit im Schutz wunderbar genießen.

Der Tag auf Lanzarote zeigte, dass ein kürzerer Landgang nicht automatisch weniger erholsam oder interessant sein muss. Wer seine Pläne flexibel an Wetter und Wind anpasst, erspart sich unnötigen Stress. Außerdem blieb so ein guter Grund, noch einmal nach Lanzarote zurückzukehren und die Insel bei besseren Bedingungen ausführlicher zu erkunden.

Mein absoluter Geheimtipp für die Kanaren: flexibel bleiben

Mein wichtigster Tipp für eine AIDAcosma Kanaren Kreuzfahrt ab Gran Canaria lautet: Planen Sie gut, aber nicht zu starr. Auf den Kanaren können sich Wind, Wolken und Regen schnell verändern.

Ein Mietwagen bietet auf Madeira und Fuerteventura viel Freiheit. Prüfen Sie jedoch vorab die Reservierung, Öffnungszeiten, Tankregelung und Rückgabezeiten. Packen Sie außerdem eine leichte Regenjacke sowie Sonnen- und Windschutz ein. Diese Kombination wirkt zunächst etwas übervorsichtig, kann aber innerhalb eines einzigen Tages komplett zum Einsatz kommen.

Bei starkem Wind sind geschützte Bereiche an Bord oft die beste Alternative. Ein geänderter Plan ist schließlich kein schlechter Plan – manchmal ist er sogar der entspanntere.

Die Story meines Urlaubs: vom Regentropfen zur Silent Party

Wenn das Wetter plötzlich mitplant

Der Tag auf Fuerteventura fasste unsere Reise eigentlich perfekt zusammen. Wir starteten mit optimistischen Strandplänen in Richtung Jandia. Die Promenade, das Meer und ein entspannter Spaziergang standen auf dem Programm. Doch kurz nach unserer Ankunft begann es zu regnen.

Also wurde aus dem Strandspaziergang erst einmal eine Mittagspause. Während draußen der Regen gegen die Scheiben fiel, saßen wir im Trockenen und überlegten, ob wir den restlichen Tag gemütlich ausklingen lassen sollten. Zum Glück entschieden wir uns dagegen.

Wind, Wellen und fliegende Kitesurfer

Auf dem Weg nach Corralejo wurde das Wetter besser. Der Regen ließ nach, der Himmel öffnete sich und an der Küste zeigten die Kitesurfer, warum Wind nicht immer der Feind eines gelungenen Urlaubstages sein muss.

Die Sportler sprangen über die Wellen, während wir vom Strand aus zusahen. Wo wir zuvor noch über das Wetter gemeckert hatten, passte der Wind nun plötzlich perfekt zur Landschaft. Ein typischer Reisemoment: Erst stört etwas den Plan und kurze Zeit später sorgt genau dasselbe für das schönste Erlebnis.

Drei Musikrichtungen und kein gemeinsamer Takt

Am Abend ging es zurück auf die AIDAcosma – und direkt zur Silent Party. Nach einem Tag mit Regen, Wind, Dünen und Mietwagen saßen die Haare zwar nicht mehr ganz so, wie sie morgens geplant waren. Aber bei einer Kopfhörerparty interessiert das zum Glück niemanden.

Jeder konnte zwischen verschiedenen Musikkanälen wählen. Dadurch tanzten wir gemeinsam, hörten aber teilweise völlig unterschiedliche Lieder. Besonders lustig wurde es, wenn jemand voller Begeisterung mitsang und die Menschen daneben nur rätseln konnten, welcher Titel gerade gemeint war.

Spätestens in diesem Moment war klar: Ein perfekter Urlaubstag braucht kein perfektes Wetter. Er braucht nur ein bisschen Flexibilität, gute Laune und gelegentlich Kopfhörer.

Dekorierte Reisetorte an Bord der AIDAcosma mit Motiven der Kanarenroute
Die liebevoll gestaltete Reisetorte brachte die gesamte Kanarenroute auf besonders süße Weise zusammen.

Die dekorierte Reisetorte an Bord brachte die gesamte Route später noch einmal zusammen – inklusive Inseln, Meer und AIDAcosma. Fast zu schade zum Anschneiden. Fast.

Fazit zur Kanaren Kreuzfahrt mit AIDAcosma und Reiseclub Dortmund

Meine Kanaren Kreuzfahrt mit AIDAcosma war eine wunderbare Mischung aus Erholung, individuellen Entdeckungstouren und abwechslungsreicher Unterhaltung. Besonders begeistert haben mich die dramatische Nordküste Madeiras, die traditionellen Häuser von Santana und die Dünenlandschaft rund um Corralejo.

Die Balkonkabine war der ideale Rückzugsort, während die Seetage genügend Zeit für das Pooldeck, gutes Essen und die Shows an Bord boten. Auch die wechselhaften Wetterbedingungen konnten den Gesamteindruck nicht trüben. Im Gegenteil: Sie machten die Reise lebendig und sorgten für einige der besten Geschichten.

Die Route eignet sich besonders für Reisende, die verschiedene Inseln kennenlernen möchten, ohne ständig das Hotel wechseln zu müssen. Gleichzeitig bleibt genügend Freiheit für individuelle Mietwagen-Ausflüge oder entspannte Spaziergänge in den Hafenstädten.

Sie interessieren sich ebenfalls für eine Kanarenroute mit AIDA, möchten die passende Kabinenkategorie finden oder benötigen Unterstützung bei der Ausflugsplanung? Dann sprechen Sie mich gerne über meine Profilseite beim Reiseclub Dortmund an. Gemeinsam finden wir die Kreuzfahrt, die zu Ihren persönlichen Urlaubswünschen passt.

Auf einen Blick

Entspannung

Familie

Kultur

Aktivität

Luxus

Steile, wolkenverhangene Küste bei Seixal auf Madeira mit Atlantik und Hafenmole

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    REISEEXPERT:IN

    Jenny Wienands

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