Hallo, ich bin Julia Huber vom Reiseclub Dortmund und nehme Sie heute mit auf eine Reise, bei der eigentlich schon die Route Fernweh auslöst: meine AIDAblu Adria Kreuzfahrt mit wunderbaren Stopps in Venedig, Korfu und Dubrovnik.
Ich mag Reisen, bei denen sich Entspannung und Entdecken abwechseln. Genau dafür ist eine Kreuzfahrt mit AIDAblu durch die Adria wie gemacht. An einem Tag schlendert man durch jahrhundertealte Gassen, am nächsten liegt man entspannt an Deck und schaut aufs Meer. Dazu kommen venezianische Masken, mediterrane Cafés, historische Stadtmauern und diese ganz besonderen Abende, wenn das Schiff unter dem Sternenhimmel den Hafen verlässt.
Welche Erlebnisse mir besonders in Erinnerung geblieben sind, warum sich frühes Aufstehen in Venedig und Dubrovnik lohnt und welche Dinge unbedingt ins Reisegepäck gehören, erzähle ich Ihnen in diesem Reisebericht.
Meine Erwartungen an die AIDAblu Adria Kreuzfahrt
Eine Kreuzfahrt durch die Adria hatte für mich von Anfang an einen ganz besonderen Reiz. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Zielen sind überschaubar, kulturell wartet aber trotzdem jeden Tag eine völlig andere Welt.
Genau diese Mischung wollte ich erleben: Venedig mit seinen Kanälen und verwinkelten Gassen, Korfu mit mediterraner Gelassenheit und Dubrovnik mit seiner mächtigen historischen Altstadt. Dazwischen sollte natürlich genügend Zeit bleiben, um einfach einmal nichts zu tun, schließlich darf ein Urlaubstag auch darin bestehen, auf das Meer zu schauen und Entscheidungen auf später zu verschieben.
Von meiner AIDAblu Adria Kreuzfahrt erwartete ich deshalb keine reine Städtereise und auch keinen klassischen Badeurlaub. Vielmehr wollte ich beides miteinander verbinden: erlebnisreiche Landgänge und entspannte Stunden an Bord.
Ein großer Vorteil dieser Art zu reisen ist für mich ohnehin, dass das eigene Zuhause einfach mitfährt. Kein tägliches Kofferpacken, kein neuer Check-in, während am nächsten Morgen häufig schon das nächste Reiseziel vor der Tür wartet.
Die Anreise: Vorbereitung auf die AIDAblu Adria Kreuzfahrt
Was für den Start einer Kreuzfahrt mindestens genauso wichtig ist, ist die richtige Vorbereitung. Kreuzfahrtunterlagen, Reisepass und Bordkarte sollten so verstaut sein, dass Sie unterwegs schnell darauf zugreifen können. Meine Empfehlung: Diese Unterlagen gehören ins Handgepäck und nicht irgendwo zwischen Sommerkleid und Sonnencreme tief in den großen Koffer.
Auch eine kleine Tagestasche zahlt sich während der gesamten Reise aus. Darin finden Sonnenbrille, Sonnencreme, Handy, Powerbank und die wichtigsten Dokumente Platz – also alles, was man bei einem Landgang wirklich braucht.
Für die Ausflüge auf dem Festland gehören außerdem bequeme Schuhe ins Gepäck. Besonders in historischen Altstädten können Pflastersteine ihren ganz eigenen Beitrag zum Reiseerlebnis leisten. Für Dubrovnik würde ich sogar ausdrücklich rutschfeste Schuhe empfehlen.
Im Sommer reicht überwiegend leichte und luftige Kleidung. Eine Jacke sollte allerdings trotzdem mitreisen, denn auf dem offenen Deck kann es abends frisch werden.
Und dann bleibt eigentlich nur noch eines: Bordkarte bereithalten, Alltag zurücklassen und aufs Meer schauen.
Die AIDAblu – mein schwimmendes Zuhause auf der Adria
Die AIDAblu war auf dieser Reise nicht einfach nur das Verkehrsmittel zwischen den einzelnen Häfen. Sie war Rückzugsort, Aussichtspunkt und Urlaubsort zugleich.
Gerade bei einer Route mit mehreren intensiven Landgängen gefällt mir dieses Konzept sehr gut. Nach einem Tag voller Gassen, Treppen, Sehenswürdigkeiten und neuer Eindrücke kehrt man nicht in irgendein neues Hotelzimmer zurück, sondern wieder in seine vertraute Kabine.
Ein weiterer Pluspunkt dieser Schiffsklasse sind die vergleichsweise angenehmen Wege und – abhängig vom jeweiligen Hafen – die Möglichkeit, näher an den interessanten Stadtbereichen zu liegen. Das kann bei einem Landgang einen echten Unterschied machen. Wer morgens früh von Bord kommt, gewinnt wertvolle Zeit, bevor sich die beliebten Sehenswürdigkeiten füllen.
Seetag heißt auch wirklich Seetag
Mindestens genauso wichtig wie die Landgänge war für mich die Zeit an Bord. Ein Seetag gibt der Reise einen wunderbaren Rhythmus: ausschlafen, an Deck entspannen, zwischendurch zum Pool und ansonsten einfach einmal schauen, was der Tag so bringt.
Besonders schön wurde es am Abend. Eine Pooldeckparty beim Auslaufen, sommerliche Temperaturen und darüber der Sternenhimmel – viel mehr braucht ein Kreuzfahrtabend eigentlich nicht.
Während an Land möglichst viel entdeckt werden möchte, darf an Bord ganz bewusst entspannt werden. Genau dieser Wechsel macht die Kreuzfahrt mit der AIDAblu für mich so reizvoll.
Meine Top 5 Highlights der AIDAblu Adria Kreuzfahrt
1. Mit dem Wassertaxi durch Venedig – Canal Grande statt gewöhnlicher Stadtverkehr
Venedig ist einer dieser Orte, bei denen schon der Weg zum Ziel zum Erlebnis wird. Statt Straßenbahn, Bus oder Taxi wartet hier das Wasser. Genau deshalb gehörte die Fahrt mit dem Wassertaxi über den Canal Grande zu meinen absoluten Höhepunkten.
Die Stadt aus dieser Perspektive zu erleben, ist etwas Besonderes. Historische Fassaden ziehen vorbei, Boote kreuzen den Weg und plötzlich merkt man, dass Venedig tatsächlich genau so außergewöhnlich ist, wie es auf Bildern immer aussieht.
Danach ging es für mich zu Fuß weiter. Ein Kaffee in der Nähe der Rialtobrücke gehört für mich dabei einfach dazu. Natürlich ist die Gegend beliebt und entsprechend gut besucht. Deshalb lautet mein Tipp: möglichst früh losziehen.
Wer am Morgen unterwegs ist, erlebt die berühmten Gassen deutlich entspannter. Und sobald Sie die großen Wege verlassen, zeigt Venedig ohnehin seine spannendste Seite.
Besonders faszinierend fand ich die traditionellen Masken. In den Geschäften und Werkstätten entdeckt man kunstvoll verzierte Exemplare, bei denen man gern ein paar Minuten länger stehen bleibt.
2. Venedigs Gassen entdecken – einfach einmal falsch abbiegen
Der Canal Grande ist spektakulär, die Rialtobrücke weltberühmt – aber mein Venedig-Erlebnis spielte sich mindestens genauso sehr in den kleinen Gassen ab. Mein Tipp ist deshalb denkbar einfach: Planen Sie nicht jede Minute.
Lassen Sie sich ein wenig treiben, biegen Sie auch einmal in eine unscheinbare Seitengasse ein und schauen Sie, wo Sie landen. Gerade dort entdeckt man kleine Geschäfte, stille Ecken und jene venezianische Atmosphäre, die zwischen den großen Sehenswürdigkeiten manchmal etwas untergeht.
Auch die Maskenkünstler passen wunderbar dazu. Die venezianischen Masken sind nicht einfach nur Souvenirs, sondern Teil einer jahrhundertealten Tradition. Zwischen aufwendigen Verzierungen, Federn, Goldtönen und teilweise ziemlich außergewöhnlichen Gesichtern findet man vom dezenten Modell bis zur ausgewachsenen Theaterrequisite praktisch alles.
Wer ein Wassertaxi nutzen möchte, sollte dieses nach Möglichkeit bereits vorab organisieren. Gerade zu gefragten Zeiten erspart das unnötige Wartezeit.
Venedig funktioniert für mich ohnehin am besten als Mischung: ein großes Highlight wie der Canal Grande und anschließend genügend Zeit für die kleinen Entdeckungen.
3. Korfu: Altstadt, Café und eine kleine Portion Strand
Nach dem intensiven Venedig-Tag fühlte sich Korfu herrlich mediterran an. Hier musste es für mich gar nicht der große organisierte Ausflug sein. Stattdessen: durch die Altstadt schlendern, die Umgebung beobachten, zwischendurch in einem Café Platz nehmen und anschließend noch etwas das Meer genießen.
Genau diese unkomplizierte Mischung macht Korfu zu einem schönen Ziel auf einer AIDAblu Adria Kreuzfahrt mit Venedig, Korfu und Dubrovnik. Man kann einiges sehen, ohne seinen Landgang im Laufschritt absolvieren zu müssen.
Die engen Gassen und warmen Fassaden verbreiten sofort Urlaubsstimmung. Kleine Geschäfte, Roller am Straßenrand und Straßencafés sorgen dafür, dass sich ein Spaziergang schon wie ein Programmpunkt anfühlt.
Danach durfte eine kurze Strandpause nicht fehlen. Das Schöne daran isr, dass man sich nicht zwischen Stadt oder Meer entscheiden muss. Beides lässt sich bei einem kompakten Landgang wunderbar miteinander verbinden.
Mein Tipp für Korfu lautet deshalb: Nicht zu viel vornehmen. Ein bisschen Altstadt, ein guter Kaffee, eine kurze Pause am Wasser und genügend Zeit, um einfach die Aussicht aufs Meer zu genießen – fertig ist ein ziemlich gelungener Urlaubstag.
4. Dubrovniks Stadtmauer – mein Pflichtprogramm mit Aussicht
Wenn ich aus dieser Reise nur ein einziges Ausflugshighlight auswählen müsste, würde Dubrovniks Stadtmauer ganz weit oben auf meiner Liste stehen.
Die historische Altstadt ist bereits vom Boden aus beeindruckend. Von der Stadtmauer bekommt das Ganze aber noch einmal eine andere Dimension. Dächer, Gassen, mächtige Befestigungsanlagen und dahinter das Blau der Adria – hier lohnt es sich, die Kamera oder das Handy griffbereit zu halten.
Für Fans von Game of Thrones kommt automatisch ein gewisses Wiedererkennungsgefühl dazu und auch ohne Fan der Serie zu sein, wirkt Dubrovnik von selbst stellenweise wie eine Filmkulisse.
Unterschätzen sollte man den Rundgang allerdings nicht. Es gibt Treppen, Unebenheiten und bei sommerlichen Temperaturen auch reichlich Sonne. Deshalb gehören rutschfeste Schuhe, Sonnenschutz und ausreichend Wasser für mich zur Grundausstattung.
Außerdem würde ich so früh wie möglich starten. Dubrovnik gehört zu den beliebten Zielen der Adria und entsprechend schnell füllen sich die bekannten Bereiche. Früh am Morgen fühlt sich die Stadt noch einmal ganz anders an und spätestens beim ersten Blick von der Mauer aufs Meer weiß man, warum sich der etwas sportlichere Start in den Tag gelohnt hat.
5. Dubrovnik am Abend – Altstadt und Essen mit Meerblick
Dubrovnik nur auf seine Stadtmauer zu reduzieren, wäre schade. Nach dem Rundgang lohnt es sich unbedingt, noch genügend Zeit für die Altstadt einzuplanen.
Was mir an solchen Landgängen besonders gefällt, dass irgendwann der Moment erreicht ist, an dem man keine Sehenswürdigkeit mehr „abhaken“ muss. Dann kann man einfach durch die Straßen gehen, sich treiben lassen und die Atmosphäre aufnehmen.
Und genau so darf ein perfekter Ausflug in Dubrovnik ausklingen: mit einem Abendessen und Blick aufs Meer.
Nach den Treppen der Stadtmauer in Dubrovnik schmeckt das Essen übrigens erfahrungsgemäß nicht schlechter – Bewegung ist schließlich eine ausgezeichnete Vorbereitung auf das Abendessen.
Die Kombination aus historischer Kulisse und Adria macht Dubrovnik für mich zu einem der stärksten Ziele der gesamten Reise. Tagsüber wartet die Stadtmauer, anschließend die verwinkelte Altstadt und zum Abschluss noch einmal der Blick aufs Wasser.
Wer seine Landgänge selbst plant, sollte deshalb nicht jede freie Minute mit Programmpunkten füllen. Lassen Sie ruhig etwas Luft im Tagesplan. Oft entstehen gerade in diesen ungeplanten Stunden die schönsten Erinnerungen.
Mein absoluter Geheimtipp: Früh raus, später genießen
Mein Geheimtipp für diese Reise kostet keinen Cent: Starten Sie Ihre Landgänge in Venedig und Dubrovnik möglichst früh.
Beide Städte gehören zu den Orten, die viele Menschen sehen möchten – aus gutem Grund. In den frühen Stunden erleben Sie die Gassen jedoch wesentlich ruhiger und können berühmte Plätze und Aussichtspunkte viel entspannter genießen.
Dafür darf später am Tag das Tempo runterfahren. Eine Kreuzfahrt muss schließlich kein Wettbewerb darin sein, wer die meisten Sehenswürdigkeiten bis zum Abendessen schafft.
Die Story meines Urlaubs: Wenn der Sternenhimmel das Abendprogramm übernimmt
Von einer Reise bleiben oft gar nicht die strikt geplanten Programmpunkte am stärksten im Gedächtnis. Manchmal sind es die viel einfacheren Momente. Bei dieser Reise war das für mich das Auslaufen während der Pooldeckparty.
Tagsüber ist auf einer solchen Route einiges los. Man läuft durch historische Gassen, entdeckt Städte, macht Fotos, schaut aufs Meer und versucht nebenbei herauszufinden, ob die nächste Abbiegung nun tatsächlich zum gewünschten Ziel führt oder nur zur nächsten hübschen Seitengasse.
Und dann kommt der Abend. Sommerliche Temperaturen, Pooldeck, Musik und über dem Schiff ein klarer Sternenhimmel. Während die Küste langsam zurückbleibt, beginnt der nächste Teil der Reise praktisch von selbst.
Genau dafür liebe ich Kreuzfahrten
Dieser Moment bringt für mich ziemlich gut auf den Punkt, warum eine AIDAblu Adria Kreuzfahrt so besonders sein kann.
Noch wenige Stunden zuvor steht man mitten in einer historischen Stadt. Am Abend ist man wieder an Bord und das Schiff fährt bereits dem nächsten Ziel entgegen. Man selbst muss nichts organisieren, keinen Koffer schließen und kein neues Hotel suchen. Einfach aufs Deck gehen und genießen.
Von alten Mauern zu mediterraner Leichtigkeit
Auch die Landgänge selbst lieferten ständig neue Kontraste. Mal ging es durch schmale, alte Durchgänge, mal über Kopfsteinpflaster durch mediterrane Gassen und dann wieder hinauf auf Dubrovniks Stadtmauer.
Genau diese historischen Ecken gehören für mich zu den schönsten Fotomotiven der Reise. Sie zeigen nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern dieses besondere Gefühl, plötzlich mitten in einer anderen Welt unterwegs zu sein.
Und am nächsten Morgen? Wartete bereits das nächste Stück Adria.
Praktische Tipps für Ihre AIDAblu Adria Kreuzfahrt
Wer eine ähnliche Route plant, dem würde ich einige Dinge besonders ans Herz legen:
- Gehen Sie früh von Bord: Gerade Venedig und Dubrovnik sind in den Morgenstunden angenehmer zu erkunden.
- Tragen Sie in Dubrovnik rutschfeste und bequeme Schuhe: Auf Stadtmauern, Treppen und historischem Pflaster zählt Funktion definitiv mehr als Laufstegpotenzial.
- Packen Sie Sonnenschutz ein: Sonnencreme, Sonnenbrille und Hut gehören auf einer sommerlichen Adria-Reise in die Tagestasche.
- Badebekleidung nicht vergessen: Gerade auf Korfu lässt sich ein Altstadtbesuch wunderbar mit einer kleinen Strandpause verbinden.
Mein Fazit: AIDAblu Adria Kreuzfahrt mit Tipps vom Reiseclub Dortmund
Meine Erfahrungen mit der AIDAblu Adria Kreuzfahrt lassen sich eigentlich sehr einfach zusammenfassen: Diese Route lebt von ihren Gegensätzen.
Venedig begeistert mit Wasserstraßen, Masken und verwinkelten Gassen. Korfu bringt mediterrane Leichtigkeit und eine schöne Mischung aus Altstadt und Meer ins Spiel. Dubrovnik liefert mit seiner historischen Stadtmauer schließlich einen dieser Orte, bei denen man ständig irgendwo stehen bleiben und schauen möchte.
Dazwischen bietet die AIDAblu genau die Ruhepausen, die eine solche Reise braucht. Ein entspannter Seetag, Zeit am Pool und ein warmer Abend unter Sternen sorgen dafür, dass aus mehreren Städtereisen ein unvergesslicher Urlaub wird.
Besonders empfehlen würde ich die Route Reisenden, die Kultur und Entspannung miteinander kombinieren möchten, ohne ständig Hotels zu wechseln oder jeden Tag Koffer zu packen.
Wenn Sie selbst über eine AIDA-Reise durch die Adria nachdenken, die passende Route suchen oder wissen möchten, welche Kreuzfahrt am besten zu Ihren Urlaubswünschen passt, beraten wir Sie im Reiseclub Dortmund gerne persönlich.
Und natürlich können Sie sich auch direkt an mich wenden: Julia Huber beim Reiseclub Dortmund.
Bis dahin: Leinen los und vielleicht schon bald auf AIDAsehen!

