Ein herzliches Willkommen und Namasté in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, klingt noch heute in meinen Ohren.
NEPAL, das ehemalige Königreich, auch „das Dach der Welt“ genannt, ist mit all seinen 8000ern, das höchstgelegenste Land der Welt, im Herzen des mächtigen Himalayas.
Buddhistische Stupas und hinduistische Tempelanlagen mit betenden Gläubigen inmitten regen Treibens rund um die bunten Marktstände, machen Kathmandu zum lebhaften Zentrum Nepals. Der starke Glaube an Götter und Mythen ist nicht nur sichtbar, sondern geradezu spürbar. Auf den ersten Blick hat mich diese Stadt, mit all ihren Facetten, regelrecht überwältigt.


Raus aus Kathmandu, rein in den Dschungel
hieß es gleich am zweiten Tag. Über schlammige, teils nicht geteerte Straßen, ging es vorbei an saftgrünen Reisterrassen in Richtung Royal Chitwan Nationalpark, der Heimat der Panzernashörner. Die Überlandfahrten mit dem Bus gestalten sich aufgrund der Straßen -und Verkehrsgegebenheiten als abenteuerlich. Zeit und Geduld sollte man hier im Gepäck haben. Die lange Anreise aber wird belohnt:
Wer erwartet schon einen tropischen Dschungel in Nepal?
Hier zeigt sich die Vielseitigkeit dieses Landes zum ersten Mal. Wenn auch die Big 5 nicht anzutreffen sind, besticht, der heute dem UNESCO Weltnaturerbe angehörige Nationalpark, durch seine einzigartige Vogelpracht.
Auf dem Elefantenrücken, per Kanu, Jeep und zu Fuß lässt sich die Tierwelt hervorragend entdecken. Mit ein bisschen Glück trifft man sogar auf Schwarzbären und den heimischen Königstiger.


Weiter ging die Reise Richtung Pokhara, der zweitgrößten Stadt des Landes. Auf dem Weg dorthin stand der Besuch einiger kleiner Bergdörfer auf dem Programm. Es ist bemerkenswert wie ruhig und gemächlich sich das nepalesische Leben auf dem Land zeigt.
Angekommen in Pokhara lassen sich im nachmittaglichen Dunst die weißen Riesen nur erahnen. Pokhara ist Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren in die Himalayagebirgskette.
Frühmorgens kann man von hieraus einmalige Sonnenaufgänge hinter den schneebedeckten 8000er Gipfeln des Annapurnamassives erleben. Dieser Sonnenaufgang, morgens um 5 Uhr über den Dächern Pokharas´, war zweifelsohne der Höhepunkt meiner Nepalreise.
Wenn die Sonne sich langsam am Rücken des Bergmassives hinaufschleicht, wünschte ich die Zeit anhalten zu können. Mir fehlen noch heute die Worte um dieses einmalige Naturwunder, das prächtige Farbenspiel und die damit verbundenen magischen Momente in Wort zu fassen.

Fazit dieser Reise: Die Natur und die Kultur, der Glaube und seine Magie, die Vielfalt mit all ihren Gegensätzen, machen Nepal zu dem was es ist: einzigartig, faszinierend und außergewöhnlich!
Namasté Nepal!

